[Messe] Leipziger Buchmesse – Bücher soweit das Auge reicht!

Vom 17. Bis 20. März fand die Leipziger Buchmesse statt und ich habe die Gelegenheit genutzt diese für zwei Tage (Samstag und Sonntag) zu besuchen.

 

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Am Freitagabend machte ich mich quer durch Deutschland auf nach Leipzig. Mit im Gepäck war der feste Vorsatz nicht zu viele Bücher zu kaufen, da ich auf meinen eigenen fahrbaren Untersatz verzichtete und mit dem Bahn fuhr.

 

Der Samstagmorgen begann mit einer Meute Cosplayer vor den Toren der LBM (Leipziger Buchmesse), denn gleichzeitig fand auch die Manga-Comic-Con auf der Messe statt.
Nach einem Besuch der Örtlichkeiten, bei dem ich mich fragte, ob eine Lunge aufgrund von reichlich Haarspray in der Luft verkleben kann, beschloss ich den Besuch der Manga-Comic-Con auf Sonntag zu vertagen und begab mich in die restlichen drei Hallen der LBM.

 

Im Vorfeld hatte ich mir nur zwei Vorlesungen aus dem pickepackevollen Programm herausgesucht – Sicherlich hätte ich noch weitere Vorlesungen, Diskussionen und Vorträge besuchen können, doch ich wollte etwas von der Messe sehen und nicht von Termin zu Termin eilen ;)

So ließ ich mich durch die Gänge treiben und schlenderte durch die Stände von bekannten und weniger bekannten Verlagen. Den Vormittag über klammerte ich mich eisern an meinen Vorsatz „nicht zu viele Bücher zu kaufen“. Doch das Angebot lockte und schließlich landete, immerhin anstelle eines Buches ;) , das Hörspiel „HUMANEMY“ in meinem Rucksack.

 

Zur Mittagszeit besuchte ich dann das interaktive Hörspiel zu „Steamtown – Die Fabrik“.
Die Stimmung während des „Hörspiels“ war locker und lustig, trotzdem ist das Buch anschließend nicht in meinen Rucksack gelandet. Vielleicht lag es daran, dass mir das vorgetragene Kapitel zu sehr aus dem Zusammenhang gerissen war, mir fehlten zu viele Zusammenhänge zu der Geschichte und den Charakteren. Aber ich werde das Buch im Auge behalten und wenn mein aktueller Lesestapel kleiner wird, bekommt es sicherlich eine neue Chance ;)

Am Nachmittag lauschte ich der „Drachengift“-Vorlesung von Markus Heitz. Leider war das Buch schon vergriffen bis ich mich zum Verlagsstand vorgearbeitet hatte, aber der Buchhändler meines Vertrauens wird eine Version des Schmökers an mich verkaufen dürfen.

Zum Abschluss des Samstags entdeckte ich noch den Stand von Rudolf Eizenhöfer (Der Schwarze Ritter) mit dem unglaublich niedlichen Buch „Mein Papa ist ein Ork“.
Die Rezension auf Teilzeithelden.de hatte mich schon begeistert, aber das Buch selbst hat dann noch einen großen Batzen Niedlichkeit oben aufgesetzt und an einer Vorsetzung wird schon gearbeitet, auf die ich, selbst wenn ich nicht mehr „klein“ bin, schon gespannt warte :)

 

Der Sonntag begann dann etwas ruhiger und ich nahm mir Zeit noch durch die letzten Ecken der LBM zu stromern und schließlich die Manga-Comic-Con Halle zu erkunden.

Die Halle der Manga-Comic-Con war für mich, im Gegensatz zu der restlichen Messe, gewöhnungsbedürftig. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht sonderlich viele Mangas/Animes kenne und mir einiges zu süß und niedlich ist. Große Kulleraugen, die 1/3 des Gesichtes ausmachen, stoßen bei mir leider nicht auf allzu viel Gegenliebe.
Trotzdem habe ich Respekt und ziehe den Hut vor den vielen Cosplayern. Sicherlich steckt jede Menge Arbeit in den einzelnen Outfits.

 

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Müde und Geschafft von vielen Eindrücken und Gesprächen habe ich mich am Sonntagnachmittag wieder auf den Heimweg gemacht.
Meinen Vorsatz konnte ich nicht ganz einhalten, aber immerhin ist es nicht ausgeartet. Meine „Beute“ passte in eine einzige Tasche ;)

 

Wenn ich nun auf die Leipziger Buchmesse 2016 zurückblicke, war es am Samstag zwar voll, aber ich hatte nicht das Gefühl, wie z.B. auf der Spiel in Essen, plattgetrampelt zu werden. Trotzdem sind zwei Tage schon fast zu wenig um alles in Ruhe zu erkunden.
Der einzige Minuspunkt, meiner Meinung nach, war das Kassensystem. An den Ständen durften, bis auf Sonntag, keine Bücher verkauft werden. Wollte man doch eines erwerben musste man eine Dame oder Herren mit einer „Mobilen Kasse“ aufsuchen und dort bezahlten. Je nachdem in welchem Bereich man sich befand, konnte diese Angelegenheit schon einmal länger dauern.

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