[Review] „Mein Papa ist ein Ork“ von Rudolf Eizenhöfer

Noch ist bei mir kein Nachwuchs in Sicht, trotzdem habe ich das Buch gekauft – für später ;)
Obwohl, wie manch einer behaupten mag, sei das auch nur eine Ausrede, denn das Buch ist so wunderbar gemacht, dass es schon in viele Hände gereicht wurde und selbst dem „harten Metaller“ ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
MPIEO

Die Geschichte dreht sich darum, dass Sohnemann und Papa Ork ausziehen um ein neues Zuhause zu finden.
Und weil die Orks in diesem Buch keine bösen Monster sind, sondern drollige, kluge Köpfe wollen sie sich ihr neues Heim gemütlich einrichten. Daher geben sie sich auch nicht eins auf die Mütze, sondern schlagen den fiesen Drachen im Armdrücken.
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Für die kleinen Leser sind die Zeichnungen genau im richtigen Maß gehalten – sehr übersichtlich und klar strukturiert.
Auch wenn das selbstständige Lesen noch nicht klappen sollte, können die Kleinen die Geschichte anhand der Bilder und der ausgeprägten Mimik in den Orkgesichtern selbst entdecken.
Das Buch im DIN A5 Querformat hat griffige Seiten, die meiner Meinung nach, auch ein paar Leserunden mit ungeduldigen Kinderhänden standhalten. Die Textabschnitte sind schön kurz gehalten und eignen sich daher super zum Vorlesen.
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Auch wenn ich im Rollenspiel eher ein Freund der Zwerge bin, habe ich die beiden Orks in mein Herz geschlossen.
Besonders die „Gartenzwerg-Look“-Zwerge haben mich zum Lachen gebracht.
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Das Buch „Mein Papa ist ein Ork“ würde ich ohne Sorge an große und kleine Kinder verschenken. Es ist ein rundum gelungenes Werk, das Kindern die phantastischen Welten auf humorvolle Art näher bringt und auf dessen Fortsetzung ich schon gespannt bin.

Nur eine Frage schwebte mir bis zum Schluss im Kopf – Was ist geschehen, dass der Papa alleinerziehend ist?

 

Die harten Fakten:

Buch: „Mein Papa ist ein Ork“ von Rudolf Eizenhöfer
Verlag: Der Schwarze Ritter
Erschienen: 2015
Seiten: 42 Seiten, Hardcover
Preis: 9,90 EUR
Auszeichnung: noch keine, hätte es aber redlich verdient

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