[RSP-Karneval] Stadt, Land, Dungeon

Der Karnevalsumzug im November, moderiert von Zornhau und Sorben, steht unter den drei Begriffen „Stadt, Land, Dungeon“.
In diesem Zusammenhang habe ich mir Gedanken über die gegensätzlichen Lebensweisen auf dem Dorf und in der Stadt gemacht.


Der Karneval der Rollenspielblogs ist ein digitaler Umzug, bei dem sich jeder deutschsprachige Rollenspielblog beteiligen kann und seine Kreativität im Bezug zum Monatsthema frei entfalten kann.

Die nachfolgenden Gedanken sind überspitzt zu sehen. Mir durchaus bewusst, dass es Überschneidungen, Grauzonen und Ausnahmen gibt ;)


Straßennetz / Öffentlicher Personennahverkehr
Während man auf dem Dorf jede Straße kennt, muss man sich in der Großstadt schnell auf sein Navi oder ganz klassisch, die Karte verlassen.
Im Dorf ist man als Kind oder Teeny, der noch keinen Führerschein und fahrbaren Untersatz besitzt, auf sein Fahrrad oder die gesunden Füße angewiesen, denn hier kommt der Bus nur selten und spät Abends gar nicht mehr.
In der Stadt hingegen hat man ein dichtes und gut ausgebautes ÖPNV Netz. Selbst Nachts ist es nicht schwer von einem Ort zum anderen zu gelangen.


Angebot & Nachfrage
Wohnt man in der Stadt und hat einen knurrenden Magen, hat man eine riesige Auswahl zwischen Fast-Food-Ketten, Lieferservice, Restaurant oder 24h Supermarkt.
Wenn man nun das Pech hat, außerhalb des Lieferradius der nächsten Pizzeria zu leben, muss man sich mit den Öffnungszeiten und dem Angebot des örtlichen „Tante Emma Ladens“ begnügen,
Durch diesen Umstand ist ein „Dörfler“ schneller dazu bereit, eine kurze Fahrt von 10-15km in die nächstgrößere Ortschaft anzutreten um an sein Lieblingsgericht zukommen.
Ein „Städter“ würde bei der Aussicht auf eine „kurze“ Fahrstrecke von 15km sich sicherlich anders entscheiden.


Umwelt
In der Stadt herrscht meist Wohnraummangel und die einzige Grünfläche ist der von Hundekot durchzogene Stadtpark mit einem matsch grünen Ententeich.
Auf dem Dorf stehen einem die Möglichkeiten für Spaziergänge durch die Felder und zahlreichen Outdoor-Aktivitäten offen.
Ein großer Garten hinter dem Haus lädt dazu ein, Salat, Kartoffeln oder Gemüse selbst anzubauen. In der Stadt hingegen geht es meist nicht über Kräuter und Gemüse auf dem Balkonkasten hinaus.



Aktivitäten
Auf dem Dorf ist der Druck an einer Gruppe, wie der Freiwilligen Feuerwehr, dem Schützenverein oder etwas kirchlichem teilzunehmen größer, wie in der Stadt. In der Stadt fällt es nicht so schnell auf, wenn man sich nicht für die Gemeinde engagiert. Im Dorf hingegen kennt jeder, jeden und gerade Klatsch, Tratsch und vermeintliche Fehltritte finden schnell den Weg in die nächste Küche.


Ausgehen
Während auf dem Dorf das Dorf- oder Schützenfest zu den Highlights des Jahres zählen, gibt es in der Stadt zahlreiche Möglichkeiten auszugehen und den Alltag zu vergessen. Und dies an jedem Tag der Woche.


Merkmale
In der Stadt ist es laut, dreckig und hektisch. Auf dem Dorf ruhig, erholsam und abgeschieden.



Eine Auflistung aller weiteren Beiträge zum Thema „Stadt, Land, Dungeon“ findet ihr hier: RSP-Blogs-Forum

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